Monatsarchiv für April 2006

RTL 2 “EXKLUSIV - DIE REPORTAGE”

Donnerstag, den 27. April 2006

RTL 2 “EXKLUSIV - DIE REPORTAGE”
Episode: Zum Dumpingpreis unter die Erde - Das Spargeschäft mit dem Tod

Jährlich sterben rund 850.000 Menschen in Deutschland. Bestattungsunternehmen haben Hochkonjunktur - allein in Berlin gibt es etwa 200. Inzwischen verstehen sich auch traditionelle Unternehmen als Dienstleister. Und auch hier zählt der Preis bei der Werbung um die Kundschaft von morgen. EXKLUSIV - DIE REPORTAGE über außergewöhnliche und billige Angebote für die Bestattung.

Eigentlich ist Peter W. Förster. In seinem Friedwald Hümmel bei Köln finden Menschen aber auch ihre letzte Ruhe. Gar nicht teuer - und ökologisch garantiert unbedenklich - werden in dem 7,5 Quadratkilometer großen “RuheForst Hümmel” Urnen mit der Asche Verstorbener beigesetzt. Gerade mal 500 Euro kostet die Vorsorge für ein Begräbnis unter dem Lieblingsbaum. Für Herbert R. und seine Frau ist das genau die richtige Art, sich beerdigen zu lassen. Auch wenn der 56-Jährige an ein Ableben noch längst nicht denken will - die passende Ruhestätte hat er bereits gefunden: unter einer Fichte. In Deutschland gilt die Bestattungspflicht, und zwar auf dem Friedhof. Der ehemalige Kaufmann Dietmar K. bietet hingegen einen Bestattungsservice der besonderen Art: In der Schweiz beerdigt er monatlich bis zu 20 Urnen aus Deutschland. Vor wenigen Jahren kaufte der Geschäftsmann eine Alm im Wallis, die er kurzerhand zum Naturfriedhof erklärt hat. In der Schweiz dürfen die Hinterbliebenen mit der Asche der Verstorbenen nämlich machen, was sie wollen. Mit gerade mal 350 Euro für eine anonyme und 490 Euro für eine Bestattung mit Angehörigen macht Kapelle deutschen Bestattern Konkurrenz. Sein Angebot umfasst über die normale Bestattung hinaus die eigenständige Auswahl des Ortes der Ruhestätte, eine Bergbachbestattung, Bestattung unter einem Felsen oder unter einem selbst gepflanzten Baum. Für Familie Fischer zählen in erster Linie Qualität und Sorgfalt. In einer der drei Filialen ihres Bestattungsunternehmens kümmert sich die Tochter um Tierbestattungen. Wer Bello würdevoll unter die Erde bringen will, kann das mit einem eigens für Tierkörper angefertigten Sarg veranlassen. Der ist aus Pappe und kostet 50 Euro. Doch auch bei der eigenen Bestattung kann man bei den Fischers sparen: Die meistverkaufte Urne für Humanbestattungen kostet ebenfalls nur 50 Euro. Die billigste Art, Menschen unter die Erde zu bringen, sind Sozialbestattungen. Auch dafür sorgt das Unternehmen. Wenn kein Geld oder keine Angehörigen aufzufinden sind, springt das Sozialamt für die Trauerfeier ein. Und wenn es dann für ein Blumengesteck nicht reicht, übernehmen die Fischers sogar die Kosten dafür.

Nationaler Tag des Baumes

Mittwoch, den 26. April 2006

Erbach-Erlenbach. Zum nationalen Tag des Baumes lädt die Stadt Erbach am Dienstag (25.) ab 16.30 Uhr zur Führung durch den “Erbacher RuheForst” ein. Während des etwa einstündigen Rundgangs im ausgedehnten Mischwaldgebiet steht die Bedeutung des Baumes für Natur und Umwelt im Mittelpunkt. Aus diesem Anlass werden Bürgermeister Harald Buschmann und Vertreter der RuheForst GmbH einige Kastanien pflanzen. Die Rosskastanie ist der Baum des Jahres 2005, das Gründungsjahr des Erbacher RuheForsts. Die Schwarzpappel, Baum des Jahres 2006, bevorzugt feuchte Standorte in den Flußauen und steht inzwischen auf der roten Liste bedrohter Arten.
Ausgangspunkt der Führung ist der Parkplatz am “Erbacher RuheForst”.

Nähere Information über die zeitgemäße Waldbestattung im “Erbacher RuheForst” gibt es im Internet unter www.erbacher-ruheforst.de oder bei der Stadtverwaltung Erbach unter Telefon 06062 640.

RuheForst bei der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Bestatter

Donnerstag, den 20. April 2006

Am 26. April stellt die Firma RuheForst GmbH auf der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Bestatter des Rheinisch - Bergisch und Oberbergischen Kreises auf der Mitgliederversammlung im Waldhotel Hartmann in Wiehl das RuheForst Konzept vor. Eingeladen sind alle Mitglieder des Verbandes sowie Mitarbeiter und auch Familienangehörige. Nähere Informationen erhalten Sie bei D. Sträßer, Vorsitzender ; Tel 02261/77829

RuheForst präsentiert sich vom 28.-30.April 2006 auf der PIETA in Dresden

Donnerstag, den 20. April 2006

Die PIETA ist in diesem Jahr die einzige Fachmesse für Bestattungsbedarf und Friedhofstechnik in Deutschland im Jahr 2006. Die PIETA ist seit 1996 in Dresden als Fachmesse etabliert. Bereits zum 4. Mal trifft sich die Branche im April 2006 in Dresden. Zahlreiche nationale und internationale Aussteller präsentieren ihr facettenreiches Angebot den Fachbesuchern aus Deutschland und den angrezenden Ländern. Besuchen Sie uns in der Halle 1, Stand 227. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

PIETA Logo

Verhandlungen über Ruheforst

Dienstag, den 18. April 2006

Jürgen Köster, 25.01.2006, Verhandlungen über Ruheforst
Einmütiges Votum im Hauptausschuss

Bad Driburg (WB). Das Vorhaben, am Bollberg bei Neuenheerse einen Ruheforst auszuweisen, nimmt immer konkretere Formen an. Nachdem sich der Bezirksausschuss des Eggedorfes - wie berichtet - bei einer Gegenstimme für das Projekt ausgesprochen hatte, votierte der Hauptausschuss vorgestern Abend einstimmig dafür, die notwendigen Schritte einzuleiten.

Demnach soll die Stadtverwaltung in konkrete Vertragsverhandlungen mit der Firma Ruheforst eintreten. Darüber hinaus sollen Änderungen der Friedhofssatzung und der Gebührensatzung vorbereitet sowie die notwendigen Genehmigungsverfahren eingeleitet werden. Nach Ansicht von Baudezernent Markus Baier dürfte sich die Genehmigung eines Ruheforstes am vorgesehenen Standort als unproblematisch erweisen. Genehmigen müssen den Ruheforst die Gemeinde als Friedhofsträger und die Kreisverwaltung, die wasser- und jagdrechtliche Belange ebenso zu berücksichtigen hat wie das öffentliche Baurecht. Darüber hinaus muss das Forstamt seine Zustimmung geben.
Stadtförster Friedhelm Gieffers hatte gemeinsam mit Baudezernent Baier noch einmal einige Fragen der Ausschussmitglieder zu beantworten, die sich auf Detailfragen zu dem Vorhaben richteten, für das eine Fläche von 15 Hektar am Bollberg als Ruheforst ausgewiesen werden soll. Für eine Zeit von 99 Jahren soll dies im Grundbuch festgeschrieben werden. Zwischen 50 und 100 Ruhebiotope können laut Gieffers je Hektar ausgewiesen werden. Dabei soll nicht von Beginn an auf die gesamte Fläche zurückgegriffen werden, sondern die Umnutzung soll abschnittsweise erfolgen. Das Vorhaben wurde von den Sprechern aller Fraktionen begrüßt. „Jeder solle die für seinen Glauben würdige Ruhestätte finden“, meinte SPD -Fraktionschef Bernfried Müller. „Wenn die Grabpflege fehlt, ist das kein besonders schöner Anblick“, wies er auf einen weiteren Aspekt hin, den auch Franz-Josef Thiele teilte: „Die Gesellschaftsform hat sich in vielen Bereichen geändert und wird dies weiter tun. Daher ist eine solche Form der Bestattung zu begrüßen.“ Die Pietät sei gewährleistet, die vorhandenen Betriebe im Bestattungswesen blieben von dem Vorhaben unberührt, unterstrich CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Schwarze. Heinz Sablotny (UWG) meinte, der Ruheforst werde auch Auswirkungen auf die Entwicklung der gesamten Großgemeinde haben. Es werde so mancher Angehörige von Bestatteten von außerhalb nach Bad Driburg kommen.

Das Konzept des Ruheforstes sei ideologiefrei, trat Baudezernent Baier Bedenken in dieser Richtung entgegen. Die evangelische Kirche stehe Ruheforsten aufgeschlossen gegenüber, da es sich um einen offenen Bereich handele, mit der Möglichkeit christliche Symbole zu verwenden. In der katholischen Kirche gebe es bisher keine Richtlinien. Sie habe zwar Vorbehalte, möchte aber auch niemanden in seinem. Wunsch behindern. „Das Konzept des Ruheforstes ist in der Gesellschaft verankert“, urteilte Baier.

Letzte Ruhestätte unter alten Eichen

Freitag, den 14. April 2006

„Westfalen-Blatt“ von Jürgen Köster, Letzte Ruhestätte unter alten Eichen
Südlicher Teil des Neuenheerser Bollberges bietet perfekte Struktur für Urnenbestattungen

Neuenheerse. Die letzte Ruhestätte unter 200 Jahre alten Eichen, zwischen mächtigen Buchen und edlen Nadelgehölzen, im Schatten von Ahorn oder Roterle: Im Bollberg bei Neuenheerse soll ein Ruheforst entstehen, der diese Möglichkeit bietet.

Die traditionelle Grabpflege ist vielfach nicht mehr gewährleistet, in Ballungsräumen fehlt es an Platz, um Friedhöfe auszuweiten, die Zahl der Urnenbestattungen steigt. Die Forstwirtschaft verzeichnet magere Jahre. Auch vor diesem Hintergrund stieß der Vorschlag des Staatlichen Forstamtes Bad Drieburg im Bezierksausschuss Neuenheerse auf Zustimmung, im Bollberg einen Ruheforst einzurichten. Stadtförster Friedhelm Gieffers stellte das Konzept dem Gremium vor. Nur ein Ausschussmitglied stimmte gegen eine Ausweisung. Zwei Politiker enthielten sich der Stimme.

Der Ruheforst ermöglicht laut Gieffers eine Urnenbestattung im Wald. Zwei Unternehmen befassten sich zurzeit in Deutschland mit der Thematik. Die Kirche habe sich inzwischen loyal dazu gestellt, führte der Förster aus. Zehn bis 15 Hektar reichten aus, um einen Ruheforst auszuweisen. In diesem gebe es nur „Relativ gelinde“ Auflagen – im Gegensatz zu einem Friedwald, dem geradezu eine „Käseglocke“ übergestülpt werde.

In einem Ruheforst würden zahlreiche RuheBiotope ausgewiesen, in denen zwischen einer und zehn Urnen beigesetzt werden könnten. Wie Gieffers ausführte, habe das Forstamt mehrere Standorte im Stadtwald auf ihre Eignung hin untersucht – unter anderem an der Iburg oder auf dem Steinberg. „Favorisiert wurde jedoch der Bollberg“, erklärte Gieffers, „dessen Waldstruktur ist perfekt geeignet und sucht weit über die Region hinaus ihresgleichen“.

Der südliche Teil des Berges (etwa 15 Hektar) solle für das Vorhaben genutzt werden. Ein Betreten sei auch weiterhin möglich – allerdings in einer der Umgebung angemessenen Form. Fragen der Ausschussmitglieder hinsichtlich der Parkplatzsituation beantwortete Gieffers mit dem Hinweis auf die vom Ausbau der Bahnlinie vorhandenen Ausweichstellen für Lkw sowie die Stellplätze am Jugendzeltplatz.

Eine kleine, einfache Gedenkstätte mit einem Holzkreuz und drei oder vier Ruhebänken gehöre ebenfalls zum Konzept. „Der Wald wird für 99 Jahre aus der Nutzung herausgenommen, wir sorgen für die Verkehrssicherheit“, informierte der Stadtförster weiter. Ruheforste gebe es bisher in der Nähe im Reinhardswald, in Kalletal und in Bad Laaspe. Ein Vorteil sei, dass der Wald in seiner Ursprünglichkeit erhalten bleibe. Eine klassische Grabpflege werde es nicht geben. „Die Pflege übernimmt die Natur“, erklärte Gieffers auf. Die Biotope würden mit kleinen Marken ausgewiesen, in einem Kataster aufgenommen und auf einem Lageplan eingezeichnet. Die Urnen – häufig aus Holz hergestellt – werden laut Gieffers etwa 60Zentimeter tief eingegraben. Die Bestattung könne anonym erfolgen oder es könne ein dezentes Schild auf die Ruhestätte hinweisen. Grabschmuck sei verboten. Große Schilder sollten an den Hauptverkehrsstraßen auf den Ruheforst hinweisen.

Wie Ausschussvorsitzender Franz-Josef Nöltker ausführte, könne das Projekt für Neuenheerse nur positive Auswirkungen haben. Beispielsweise sei auch denkbar, dass Teilnehmer einer Trauerfeier oder Besucher eines Ruhebiotops sich noch länger im Bereich des Stausees aufhielten oder den Ort selbst aufsuchten.

Forstdirektor Ernst Heinrich Uber verwies auf die geänderten sozialen Verhältnisse und die finanziell schwierige Lage, in denen sich zahlreiche Familien heute befänden. Andererseits sei auch die merkantile Seite des Projektes beachtenswert. Die Frage sei, wie sich beides miteinander seriös miteinander verknöpfen lasse. Und: „Wenn es nicht im Stadtwald realisiert wird, dann eben im Staatswald“, unterstrich der Forstamtsleiter.

Stadt Hagen: 1. RuheForst in Nordrhein-Westfalen eingeweiht!

Freitag, den 14. April 2006

Oberbürgermeister Peter Demnitz weihte am 31. März mit dem “RuheForst Philippshöhe” den ersten kommunalen RuheForst in Nordrhein-Westfalen offiziell ein “Viele Menschen haben in der heutigen Zeit den Wunsch nach einer Ruhestätte in freier Natur und die Stadt Hagen reagiere damit auf die Nachfrage nach individuellen Bestattungsformen”, sagte Peter Demnitz. Die Eröffnung wurde feierlich an der neu eingerichteten Andachtstätte vorgenommen. Die im Anschluß an die Andachtstätte liegende RuheForst Fläche umfasst insgesamt 57 Hektar. ” Eine zentralere Lage kann man sich nicht mehr vorstellen. bemerkte der Geschäftsführer der RuheForst GmbH Jost Arnold und ergänzte “ein zentral und dennoch ruhig gelegenes, abwechslungsreiches Waldstück mit bester Infrastruktur und ein leistungsfähiges, freundliches RuheForst Team vor Ort. Besser kann man es nicht antreffen!” Der Dank von Jost Arnold galt natürlich der gesamten Stadtverwaltung Hagen mit Herrn Oberbürgermeister Peter Demnitz an der Spitze sowie dem äußerst engagierten Forstamtsleiter Horst Heicappell. “Hier wird, wie jetzt schon die zahlreichen Anfragen zeigen, eine zentrale Ruhestätte für die ganze Region entstehen” betonte Horst Heicappell in einem Interwiew dem WDR. Mehr Informationen über den RuheForst erhalten Sie über die spezielle Homepage unter www.ruheforst-hagen.de oder sprechen Sie direkt mit den örtlichen Ansprechpartnern: Christina Jeske Tel. 02331/207-4508 oder Klaus Reiter 02331/207-4557 Fax: 02331/207-2424, E-Mail:info@ruheforst-hagen.de

Hagen

Eröffnungsreden, vl. Jost Arnold, Oberbürgermeister Peter Demnitz

Hagen

Baumpflanzung, vlnr. Geschäftsführer RF Jost Arnold, Horst Heicappell, Oberbürgermeister Peter Demnitz

Hagen

Rundgang mit Forstamtsleiter Horst Heicappell

Pressekonferenz in Bad Dürkheim

Mittwoch, den 5. April 2006

Am 3.April 2006 fand im schönen Rathaussasal im Bad Dürkheimer Rathaus eine Pressekonferenz zum Thema “RuheForst Pfälzerwald” statt. Bügermeister Wolfgang Lutz und Geschäftsführer der RuheForst GmbH, Jost Arnold, konnten zahlreiche Vertreter der schreibenden und sendenden Zunft begrüßen. “Mittlerweile liegen, mit den Anfragen bei der Stadt und bei der RuheForst GmbH, ca. 500 Anfragen vor,” konnte Bürgermeister Wolgang Lutz den interessierten Medienvertretern mitteilen.

Pressekonferenz

Revierleiter Armin Neufeld stellt den RuheForst vor

Pressekonferenz

vlnr: Erster Beigeordneter Theo Hoffmann, Bürgermeister Wolfgang Lutz, Geschäftsf. RF Jost Arnold, Zweite Beigeordnete, Karola Zwar

Südwestfunk berichtet ausführlich über “RuheForst Pfälzerwald”

Sonntag, den 2. April 2006

Die Nachfrage nach dem RuheForst in Bad Dürkheim ist enorm. “In der Region ist der RuheForst bei der Bevölkerung ein großes Thema”, konnte Revierleiter Armin Neufeld bei einem Interview mit dem SWR berichten. “Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns auf die offizielle Eröffnung am letzten Aprilwochenende,” wurde im Interview angemerkt.

Dürkheim

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