Monatsarchiv für September 2006

Einweihung am Neuenheerster Bollberg bei Bad Driburg

Samstag, den 30. September 2006

Der RuheForst Bad Driburg im Neuenheerser Bollberg ist am 27.09. offiziell an der würdevoll eingerichteten Andachtstätte eingeweiht worden. “Es ist der erste RuheForst in Ostwestfalen-Lippe, der dritte in Nordrhein Westfalen”, erkläte Jost Arnold, Geschäftsführer der RuheForst GmbH. “Leben und Tod liegen auch in der Natur dicht beieinander”, sagte Arnold. “Daher bietet sich der Wald als letzte Ruhestätte gut an”, ergänzte er. Bürgermeister Burkhard Deppe sagte, das gerade der Bollberg ein würdevoller Ort und ein wunderschönes Stückchen Erde ist. Einen herzlichen Dank sprach er in Richtung Forstamtsleiter Heinrich Uber und dem Stadtförster Friedhelm Gieffers aus. Herr Gieffers berichtete bei seiner anschließenden Führung von einer sehr großen Nachfrage schon in der Entstehungsphase des RuheForsts. Die Pfarrer Kurt Thielker und Martin Hellweg sowie Barabara Höstemeier hielten eine kleine Andacht. Durch eine anschließende symbolische Baumpflanzug wurde der RuheForst schließlich offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Auswahl der Grabstelle erfolgt gemeinsam mit dem Forstamt Bad Driburg. Waldführungen werden wöchentlich angeboten werden.

Weitere Auskünfte erteilt Stadtförster Friedhelm Gieffers unter 05253-881666. E-Mail: ruheforst@bad-driburg.de, Internet: www.ruheforst-bad-driburg.de

Driburg

(v. l. n. r.): Burkhard Deppe (Bürgermeister Stadt Bad Driburg), Friedhelm Gieffers (Förster Bad Driburg), Jost Arnold (Geschäftsführer RuheForst GmbH)

Driburg

Driburg

Driburg

Schleswig-Holstein: Vertrag RuheForst Segeberger Heide-Hartenholm unterzeichnet

Donnerstag, den 28. September 2006

Am Donnerstag, den 28.September 2006 wurden in den Räumen der schleswig-holsteinischen Gemeinde Hartenholm im Rahmen einer kleinen Feierstunde die RuheForst-Verträge zwischen dem Waldgutbesitzer Hans-Burkhard Fallmeier, der RuheForst GmbH, der Gemeinde Hartenholm, der zuständigen Amtsverwaltung und dem Dienstleister Landwirtschaftskammer unterzeichnet. Nunmehr wird die für den Betrieb des RuheForstes Segeberger Heide-Hartenholm erforderliche Flächennutzungsplanänderung eingeleitet, so dass voraussichtlich zum Frühjahr 2007 mit der Eröffnung zu rechnen ist. Dieses landschaftlich besonders schön gelegene Waldstück befindet sich verkehrstechnisch günstig zur Metropolregion Hamburg gelegen und ist über die BAB 7 ( Abfahrt Bad Bramstedt ) schnell erreichbar. Fast 200-jährige Buchen und Eichen prägen diesen idyllischen RuheForst, welcher sich am südlichen Ortsrand von Hartenholm befindet.

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Segeberger Heide

Segeberger Heide

4. RuheForst in Rheinland-Pfalz entsteht im Hunsrück in Niederhosenbach!

Donnerstag, den 14. September 2006

Wo die heilige Hildegard von Bingen ihre Kindheit verbrachte, in unmittelbarer Nachbarschaft eines Hügelgräberfeldes aus römischer Zeit, entlang der Trasse einer alten Römerstarasse, liegt der wunderschöne 120-jährige Eichenbestand, in dem die Ortsgemeinde Niederhosenbach in Kürze den “RuheForst Hunsrück” einrichten wird. Die Genehmigung liegt vor und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Hunsrück

Hunsrück

Hunsrück

Hunsrück

Umbettung – Ein Thema im RuheForst?

Freitag, den 8. September 2006

Das Thema Umbettung in den RuheForst wird mehr und mehr zu einem Thema bei den Angehörigen und damit auch für die Bestatter. Wie RuheForst Partner Achim Esser – Haus der Bestattung – Grünstadt und Frankental-Eppstein – ausführte, wünschen immer mehr Angehörige nach 20 bis 25 Jahren eine Umbettung, da sich zu diesem Zeitpunkt die Frage nach einer Grabstellenverlängerung stellt.

RuheForst: Welche Umbettungen werden gewünscht?
Achim Esser: Es handelt sich in aller Regel um Umbettungen aus einem Urnenerdgrab oder einer Urnenmauer.
RuheForst: Was muss der Angehörige beachten? Wo wird die Umbettung beantragt?
Achim Esser: Beim zuständigen Friedhofsamt wird auf einem dort bereitgestelltem Formular die Umbettung beantragt. Zur Genehmigung wird eine Begründung verlangt.
RuheForst: Wer kümmert sich um die notwendigen Modalitäten?
Achim Esser: In aller Regel kümmern wir uns als Bestatter darum, d. h. der Antrag wird gemeinsam mit den Angehörigen ausgefüllt und die Urne wir dann direkt vom gewünschten RuheForst angefordert und dann an diesen geschickt. Gerne erteilen wir den Angehörigen zum Thema Umbettung eine Auskunft unter Tel. 06359 - 86755, Fax 06359 - 806756

Umbettung

Nun schon 3. RuheForst in Hessen!

Donnerstag, den 7. September 2006

RuheForst Spessart in Flörsbachtal am 5. September feierlich eröffnet. Es herrschte sehr großer Andrang bei der Eröffnung des RuheForstes Spessart. Weit über 100 Menschen wollten an diesem Tag dabei sein. Unter Ihnen die Vertreter der Verwaltungen wie der Landrat des Main-Kinzig-Kreises Erich Pipa, Bürgermeister Richard Freund, Nachbarbürgermeister, Bestattungsunternehmer, zahlreiche Medienvertreter, evang. Pastor Thomas Abel sowie Interessenten. “Die Leute müssen die Bestattung nach ihrem Empfinden gestalten können”, sagte der Landrat des Main-Kinzig-Kreises Erich Pipa. ” Der RuheForst mit seiner Möglichkeit zur Urnenbestattung im Wald sei eine Alternative zur herkömmlichen Friedhöfen mit ihrem “eingeschränkten Gestaltungsspielraum “, so Pipa weiter. ” Ein einmaliges Ereignis für den Main-Kinzig-Kreis ” , sagte Bürgermeister Richard Freund. Die Idee war schon 2004 da, aber erst vor rund einem Jahr wurde das Projekt tatsächlich konkret angegangen. Man freue sich eine gute Alternative den Menschen in der Region bieten zu können, so Bürgermeister Freund weiter. Jost Arnold, Geschäftsführer der RuheForst GmbH, sprach von einer “sehr großen Nachfrage” für die Bestattungen im RuheForst Flörsbachtal. “Die Bestattungskultur befindet sich in einem starken Wandel” , ergänzte Arnold in seiner Rede.

Anmeldungen zu den kostenlosen Führungen unter 06057/900112
Weitere Informationen unter: www.RuheForst-Floersbachtal.de
E-Mail: info@RuheForst-Floersbachtal.net

Flörsbach

Flörsbach

Flörsbach

Flörsbach

Flörsbach

Flörsbach

Flörsbach

Bild 1. Besucherandrang bei Eröffnung
Bild 2. Musikalischer Rahmen-Gemischter Chor Flörsbachtal
Bild 3. v.l.n.r. Landrat Erich Pipa; Geschäftsführer RuheForst Jost Arnold
Bild 4. Bürgermeister Richard Freund
Bild 5. Feierliche Eröffnung
Bild 6. Führung mit Förster Mang
Bild 7. Beisetzungsstelle

Ein RuheForst Standort nun auch im Saarland!

Mittwoch, den 6. September 2006

RuheForst Losheim am See wird noch in diesem Jahr eröffnet! Die Gemeinde Losheim am See liegt am südwestlichen Rand des Hunsrückmassivs im Naturpark Saar – Hunsrück. Trotz verkehrsgünstiger Lage an der B 268 Saarbrücken – Trier und wenige Kilometer von den Autobahnen A 1 und A 8 sowie der Bundesbahn entfernt weist die Gemeinde viele ruhige Flächen in den umliegenden Wäldern auf.

Der RuheForst Losheim am See liegt in einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete des Saarlandes, gleich weit entfernt vom Stausee Losheim und der berühmten Saarschleife. In der Gemarkung Britten, in den Wäldern der Gemeinde Losheim am See und der Familie Wendelin von Boch, liegen die RuheBiotope unter bis zu 180 – jährigen Eichen und Buchen. Ilex – Sträucher fallen mit ihren immergrünen Blättern auch im Winter auf. Naturschutzgebiete umgeben die stille, tief im Wald liegende Ruhestätte. Etwa zwei Kilometer hinter Britten, an der Landstraße 375 nach Mettlach, führt ein Forstweg etwa eineinhalb Kilometer tief in den Wald zu den RuheForst – Flächen hinein.

Trägerin des RuheForst Losheim am See ist die Gemeinde Losheim am See. Eigentümerinnen der Waldflächen sind zu gleichen Teilen die Wendelin von Boch´sche Forstverwaltung und die Gemeinde Losheim am See. Die Wälder beider Waldbesitzer werden nach den Grundsätzen der Naturnahen Waldwirtschaft behandelt. Zertifiziert sind beide nach den Richtlinien von PEFC.

Kontakt:

Gemeinde Losheim am See
Friedhofsangelegenheiten
Merziger Straße 3
66679 Losheim am See

Wendelin von Boch´sche
Forstverwaltung
Britten
Britterhof
66679 Losheim am See

Ansprechpartner:

Frau Lieselotte Wilhelm
Telefon 06872 609147, Telefax 06872 609180
E–Mail: lwilhelm@Losheim.de

Herr Gemeindeförster
Franz Josef Rupp
Telefon 06872 3811, Telefax 06872 3811
Mobiltelefon 0170 4559 534
E–Mail: frupp@losheim.de

Herr Privatförster Wolfgang Pester
Telefon 06872 2641, Telefax 06872 6883
Mobiltel. 0170 7824 547
E–Mail: vonbochforst@freenet.de

Herr Reinhold Schamper
Telefon 06864 1017

Losheim

Losheim

Losheim

Losheim

Impressionen aus der Region Losheim

Losheim

Losheim

Losheim

Losheim

Losheim

Presseerklärung zur Eröffnung des Ruheforst Flörsbachtal/Spessart am 05.09.2006.

Samstag, den 2. September 2006

Der Ruheforst Flörsbachtal/Spessart liegt, herrlich gelegen, im hessischen Teil des Spessarts, einer sehr schönen und naturnahen Mittelgebirgslandschaft. Er umfasst eine Fläche von ca. 12 ha von denen 2ha zur sofortigen Belegung kartiert und vermessen sind.
Diese, bereits in Betrieb genommene Fläche liegt in einem 135 jährigen Buchen-Eichen Mischwald, der von nun an gänzlich aus der normalen Holz- und Jagdnutzung genommen wird. Das heißt für die dort stehenden Bäume, dass sie nun sehr alt werden dürfen und sich zu waren Baumriesen aber auch Baumgreisen entwickeln können. Denn so verjüngt sich der Wald, es sterben seine Individuen, sein Leben ist ewig. Der dort beigesetzte Mensch wird Teil dieses Systems.

Jeder Baum bildet ein so genanntes Bestattungsbiotop. Pro Biotop können bis zu 12 Urnen beigesetzt werden. Es werden zwei Biotoparten unterschieden, und zwar Gemeinschaftsbiotope, hier kann man sich, gemeinsam mit anderen, einzelne Plätze an einem Bestattungsbiotop erwerben oder so genannte Einzelbiotope. Hier erwirbt man sich das alleinige Verfügungsrecht für ein Biotop, d.h. der Erwerber bestimmt über die komplette Belegung, das sind bis zu 12 Bestattungsstätten, z.B. für Familien, Freundeskreise oder in anderer Weise verbundene Personen.
Die Idee für die Errichtung eines Ruheforstes in Flörsbachtal entstand im Jahre 2004 durch den damaligen Bürgermeister Horst Sakschewski der zusammen mit dem 1. Beigeordneten, Peter Mang (Zuständiger Förster im Gemeindewald Flörsbachtal), neue und alternative Nutzungsstrategien für den Gemeindewald entwickelte, welche einerseits die Ertragslage des Waldes optimieren und gleichzeitig den Erhalt der schönen alten Laubholzbestände sichern sollte.

Des Weiteren musste auch einer steigenden Nachfrage aus der Bevölkerung nach alternativen Bestattungsformen Rechnung getragen werden, da sich die familiären Strukturen auch auf den Land immer mehr ändern. Das bedeutet, dass beispielsweise eine regelmäßige Grabpflege heute durch die oftmals nicht mehr am Ort lebende nachkommende Generation nur schwerlich geleistet werden kann. Gemeinsam mit der Firma Ruheforst, wurde dieses Projekt dann in die Tat umgesetzt. Dieses findet nach beschwerlichen Behördenwegen mit der heutigen Eröffnung seinen Abschluss.

Für die interessierte Bevölkerung findet am kommenden Samstag, den 09. September um 14.00 Uhr eine ausführliche Führung durch das Gelände des RuheForst mit Förster Peter Mang statt.

Flörsbach

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