Archiv der Kategorie – Allgemein

23.01.2011 – RuheForst auf der „DiGa“ in Trier

Montag, den 23. Januar 2012

Der RuheForst Losheim am See nimmt an der 4. “DiGa Gartenmesse” in Trier teil. Gemeinsam mit rund 70 weiteren Ausstellern aus dem Bereich Gartenbau und Floristik präsentiert sich der „RuheForst Losheim am See” mit seinem Angebot zur Waldbestattung.

Die Messe findet statt in der Messehalle in 54294 Trier, In den Moselauen.

Öffnungszeiten der Messe:
Freitag, 27.01.2012  12.00 - 18.00 Uhr
Samstag, 28.01.2012  10.00 - 18.00 Uhr
Sonntag, 29.01.2012  11.00 - 18.00 Uhr

Unser RuheForst-Team freut sich auf Ihren Besuch am RuheForst Stand!

Nähere Informationen zum RuheForst Losheim am See finden Sie unter: www.ruheforst-losheim.de

12.01.2012 – Aktuelles aus der kleinen RuheForst-Kultur-„Werkstatt“ – Trauerpoesie hat hier besonderes Gewicht

Donnerstag, den 12. Januar 2012

Das Gedicht „Im Lebenskreis” von Simone Naujack hält die Stimmungen auf einem RuheForst-Waldfriedhof einfühlsam fest

Bei der Auseinandersetzung mit Tod und Sterben spielen allgemeine Kulturaspekte, insbesondere aber Gesichtspunkte von Trauerlyrik und Trauerprosa eine nicht unwesentliche Rolle.  Es besteht sogar ein großes Bedürfnis nach einer Auseinandersetzung, einem „Dialog”  mit und über den Tod auf kultureller Ebene, unter Zuhilfenahme auch der Dichtkunst. Dabei  werden  üblicherweise die Werke der großen deutschen Dichter wie Goethe, Schiller, Fichte, Eichendorf und vielen anderen zur Hand genommen. Immer mehr Menschen nähern sich den Themen Tod und Trauer aber auch mit eigenen Texten. Für RuheForst, mit beinahe 50 Waldfriedhöfen im gesamten Bundesgebiet größter Betreiber von Waldfriedhöfen,  ist diese immer stärker in den Vordergrund tretende Entwicklung daher Grund genug, ihm ein verstärktes Augenmerk zu widmen.

Gemeinsam führt das Ehepaar Bernhard und Simone Naujack den „RuheForst Rheinhessen-Nahe”  in Waldalgesheim. Zum Jahreswechsel hat nun die Neue Binger Zeitung das Gedicht  „Im Lebenskreis”  von Frau Naujack, das die wechselnden Stimmungen auf einem RuheForst-Waldfriedhof besonders einfühlsam beschreibt, veröffentlicht:

Seit jeher ist die Angst der Menschen vor dem eigenen Tod ein Teil des Lebens. In früheren Zeiten wurde versucht, diese Angst mit Mythen und Riten zu bannen. In unserer heutigen, aufgeklärten Welt geht man mit dieser Grundangst jedoch immer offener um. In dieser sich ständig verändernden Gesellschaft ist daher auch die Bestattungskultur mehr oder weniger signifikanten Veränderungen unterworfen. Und da wiederum die Bestattungskultur der Spiegel unserer Gesellschaft ist, suchen die Menschen nach neuen Wegen, um ihrer „Todesangst” in einem sehr wörtlichen Sinne „habhaft”  zu werden. Und ein wichtiges Mittel ist dabei die Poesie, die Trauer-Poesie, die Trauer-Lyrik und die Trauer-Prosa gleichermaßen, seien es also Gedichte, Liedtexte oder Erzählungen bis hin zu Romanen.

Mit diesem grundlegenden Wandel unsere moderne Zeit erleben damit auch die Gepflogenheiten bei der Bestattung eine deutliche Veränderung, weg von der oftmals beklemmenden Atmosphäre der öffentlichen Friedhöfe und hin zum Gang in die freie Natur, hin zum RuheForst-Waldfriedhof. Damit wandeln sich auch die Rituale bei den Bestattungen. Mit der Einbindung in Lyrik und Prosa wird der Verlust eines nahen Verwandten, eines geliebten Menschen für viele erträglicher. Denn nach dem Tod eines Menschen müssen die Hinterbliebenen sich neu orientieren. Rituale sind dabei wichtig, denn sie geben Halt, helfen über den Schmerz hinweg. Diese Hilfen will RuheForst den Trauernden geben, mit ausgesuchter Prosa und besonderer Lyrik, wie beispielsweise dem Gedicht „Im Lebenskreis” von Frau Simone Naujack, das nun zum Jahreswechsel in der lokalen Presse des RuheForst Rheinhessen-Nahe, der Neue Bingener Zeitung, publiziert wurde.

12.01.2012 – NABU:„Naturschutz und alternative Begräbniskultur gehen eine fruchtbare Verbindung ein“

Donnerstag, den 12. Januar 2012

Naturschutz ist bei RuheForst seit jeher ein ganz besonderes Anliegen

„Unter den Wipfeln herrscht Ruh‘” … unter diesem Titel befasst sich der NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V. in seiner Verbandszeitschrift „Naturschutz heute” mit der Urnenbestattung auf Waldfriedhöfen, und zwar am Beispiel eines Begräbniswaldes vor den Toren der Stadt Saarbrücken. Auf einem 19 ha großen Waldstück wurde hier im Jahre 2005 ein Begräbniswald eingeweiht. Das betreffende Waldstück ist Teil eines Naturschutzgebietes zwischen dem dortigen Netzbach- und dem Steinbachtal.

Wie NABU-Autor Hartmut Netz schreibt, darf hier der Wald ungehindert von menschlichen Eingriffen wuchern und wachsen wie die Natur es will. Im Laufe der Zeit entstehe hier unter Beteiligung des NABU ein „Urwald vor den Toren der Stadt” - ein Konzept, welches nicht nur die Natur, sondern auch die Ruhestätten der Verstorbenen auf alle Ewigkeit schütze. Mehrere bedrohte Vogelarten und der stark gefährdete Hirschkäfer hätten hier bereits eine Zuflucht gefunden. „Naturschutz und alternative Begräbniskultur gehen eine fruchtbare Verbindung ein”, unterstreicht NABU-Autor Netz wörtlich.

Für RuheForst, einer der Marktführer der vom NABU im vorliegenden Artikel beschriebenen Begräbniswälder im gesamten Bundesgebiet, ist der Naturschutz seit jeher ein ganz besonderes Anliegen. Beispielsweise führt RuheForst mit den beiden Bestattungsanlagen Glücksburg / Flensburger Förde und Elbtalaue allein im norddeutschen Raum zwei unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes außerordentlich wertvolle Wälder, die nicht erst gezielt entwickelt werden müssen, sondern schon heute jenen Zustand aufweisen, wie ihn der Urwald bei Saarbrücken erst noch erreichen möchte.

Ein besonders artenreicher Wald auf den RuheForst-Anlagen

Überhaupt ist die spezielle Form der Waldpflege, wie sie auf allen RuheForst-Bestattungsanlagen betrieben wird, dem Naturschutz außerordentlich zuträglich. Denn selbst hiebreife Bäume, wie der Förster es mit seinem Fachbegriff beschreibt, werden auf die Dauer von 99 Jahren aus der forstlichen Holznutzung genommen, d.h. sie werden nicht gefällt. So können holzbewohnende Insekten und Pilze sowie höhlenbauende Spechte und deren Folgenutzer ihre Nester in einem sehr nischenreichen Wald anlegen, was wiederum eine besonders artenreiche Flora und Fauna ausbildet und entwickelt.

Der Grund für dieses vorbildliche RuheForst-Engagement im Naturschutz liegt auf der Hand: Entscheiden doch bei RuheForst Förster über Auswahl und Pflege der Bestattungswälder. Und wer hätte nicht bereits als Kind davon geträumt, Geborgenheit im Wurzelwerk eines mächtigen alten Baumes zu finden? Dieses elementare Gefühl ist dann im späteren Leben für zahlreiche junge Menschen der wesentliche Anlass, den Beruf des Försters zu ergreifen.

Und im Leben vieler Förster manifestiert sich dann später der Wunsch, in jenem Wald, den sie ihr Leben lang umsorgt und gehegt haben, den sie über Jahrzehnte hinweg haben heranwachsen sehen, selbst einmal ihre letzte Ruhe zu finden. Dieser Wunsch der Förster war letztlich der Anstoß für die Gründung von RuheForst, wie RuheForst-Geschäftsführer Jost Arnold, selbst Forstmann, hervorhebt. 2004, vor acht Jahren, war der erste RuheForst-Bestattungswald eingeweiht und von Geistlichen der beiden großen Konfessionen eingesegnet worden. Und nicht von ungefähr lautet seit damals das RuheForst-Leitmotiv: „Unter allen Wipfeln ist Ruh‘…..” in Anlehnung an das großartige Gedicht unseres Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe aus seinem Zyklus „Wanderers Nachtlied”:

 

Über allen Gipfeln

ist Ruh,

In allen Wipfeln

 spürest du

kaum einen Hauch;

Die Vögelein schweigen im Walde.

Warte nur, balde

ruhest du auch.

 

Bei den von RuheForst für ihre Bestattungsanlagen ausgewählten Wälder handelt es sich um ganz besondere Naturschönheiten mit herausragendem, in der Regel einzigartigem Charakter, die im Wandel der Jahreszeiten über das Frühjahr, den Sommer, in den Herbst und dann in den Winter hinein ein unverwechselbares Bild zeigen, dem Wald damit eine ganz besondere Ausdrucksform verleihen. Aus gutem Grund sind RuheForst-Anlagen daher Orte der Ruhe, der Harmonie und der Besinnung, wie RuheForst-Geschäftsführer Arnold unterstreicht.

07.01.2012 - Hohe Auszeichnung für RuheForst-Gemeinde Wilgartswiesen im Biosphärenreservat Pfälzerwald

Samstag, den 7. Januar 2012

Rheinland-Pfalz-Umweltministerin Ulrike Höfken: „Vorbildliche ökologische Leistungen”

Mit dem Sonderpreis des Bundeslandes Rheinland-Pfalz wurde dieser Tage auch die Gemeinde Wilgartswiesen mit ihrem RuheForst durch die zuständige Umweltministerin Ulrike Höfken ausgezeichnet. Die Gemeinde zählt mit ihren 1022 Einwohnern zu den waldreichsten Gemeinden in Biosphärenreservat Pfälzerwald. Neben Wilgartswiesen (Verbandsgemeinde Hauenstein, Landkreis Südwestpfalz) geht die Auszeichnung auch an die Kommune Ottersheim (Verbandsgemeinde Bellheim, Landkreis Germersheim).

Auf Initiative von Revierförster Bernhard Klein entstand auf einer gemeindeeigenen 37 ha großen Waldfläche in Wilgartswiesen die Waldbegräbnisstätte „RuheForst Südpfälzer Bergland”. Im November des Jahres 2007 war dieser RuheForst dann eingesegnet worden. Dank dieser Realisierung kann sich ein über 180-jähriger Laub-Mischwald mit Buchen, Eichen, Kiefern und Tannen nun für mindestens 99 Jahre ungestört entwickeln, wie es in der Pressemitteilung des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums weiter heißt.

Die Gemeinde Wilgartswiesen ist anerkannter Erholungsort. Umfangreiche Wandermöglichkeiten und harmonisch in die Landschaft eingebundene Aussichtspunkte locken schon seit vielen Jahren Erholungssuchende in das pfälzer Dorf. Naturexkursionen ergänzen die Angebote, die von den örtlichen Vereinen für Gäste und Einheimische initiiert werden. Für die Pflege des Dorfes Wilgartswiesen und seiner Gemarkung haben sich besonders die Ehrenmitglieder des Obst- und Gartenbauvereins, das Aktiv-Team und die Gruppe der Montagsrentner engagiert, wird in der Pressemitteilung weiter betont.

Die Ministerin lobte den großen ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Vereine. Wörtlich erklärte Frau Höfken: „Ohne deren vorbildlichen Einsatz für eine nachhaltige ökologische und soziale Entwicklung in den Ortsgemeinden Ottersheim und Wilgartswiesen wären die Projekte nicht möglich gewesen. Die engagierten Bürgerinnen und Bürger tragen somit zum Erhalt der rheinland-pfälzischen Kulturlandschaften und der biologischen Vielfalt bei. Zugleich verbessern und sichern sie die Lebensqualität in ihrem Heimatort.”  Und diesen Verpflichtungen haben sich in den zurückliegenden Jahren ganz selbstverständlich auch die Mitarbeiter im RuheForst Südpfälzer Bergland mit Revierförster Klein gestellt.

Nähere Informationen zum RuheForst Südpfälzer Bergland finden Sie hier: www.ruheforst-suedpfaelzerbergland.de

21.12.2011 – RuheForst hat im Norden eine neue Mitstreiterin

Mittwoch, den 21. Dezember 2011

Annekatrin Kohn verstärkt das Team in Schleswig-Holstein

Die RuheForste in Schleswig-Holstein haben eine neue Kollegin - Annekatrin Kohn verstärkt von sofort an das Team der acht RuheForst-Standorte des nördlichsten Bundeslandes, die von der Schleswig-Holsteinischen Landwirtschaftskammer in Bad Segeberg koordiniert werden. Frau Kohn war bislang stellv. Pressesprecherin im Bundesamt für Naturschutz, ist daher eine „gestandene” Journalistin. Die RuheForst-Geschäftsführung in Erbach im Odenwald wünscht Frau Kohn von dieser Stelle aus ein herzliches „Glück Auf” für ihre neue Aufgabe.

18.12.2011 - RuheForst in der Serie „Frauen und ihre Schlösser“

Sonntag, den 18. Dezember 2011

Großer Beitrag über Baronin von Eyb, ihren Mann Markus und ihren RuheForst „Frankenhöhe”

„Frauen und ihre Schlösser” ist eine Serie in der Zeitschrift „Das Goldene Blatt”. Mit der Ausgabe, die das fränkische Adelsgeschlecht derer von Eyb in Rammersdorf bei Ansbach behandelt, wird Leonie Baronin von Eyb vorgestellt - und natürlich ihr Mann, Markus Baron von Eyb, und damit auch der RuheForst Frankenhöhe. Denn die Familie von Eyb betreibt seit dem Juni 2010 diesen Waldfriedhof. Aber das Hauptaugenmerk dieser Ausgabe liegt, wie schon der Titel sagt, auf der Schlossherrin. Leonie von Eyb ist Goldschmiedemeisterin und hat ihren Beruf an der Zeichenakademie Hanau erlernt, die für diesen Beruf als Eliteschule gelten darf. Ihr schönes Handwerk betreibt die Schlossherrin inzwischen vom Schloss Rammersdorf aus.

Die Verwaltung von Hofgut und Forst und damit auch des RuheForst-Waldfriedhofs liegt in den Händen des Barons. Der RuheForst Frankenhöhe ist ein wahres Idyll. Die Trägerschaft für die Bestattungsanlage liegt bei der Stadt Leutershausen. An den mächtigen hundertjährigen Eichen liegen die RuheBiotope, wie bei RuheForst die einzelnen Grabstätten genannt werden. Bei dem Naturpark Frankenhöhe zwischen Rothenburg ob der Tauber und Ansbach, in dem der gleichnamige RuheForst liegt, handelt es sich um eines der sonnenreichsten Gebiete Süddeutschlands. Der RuheForst liegt erhaben an einem Hügelzug und ist damit Teil der europäischen Wasserscheide zwischen Rhein und Donau und lenkt damit den Verlauf vieler Flüsse entweder nach Norden in Ost- oder Nordsee oder nach Süden über die Donau ins Schwarze Meer.

Nähere Informationen erhalten Sie hier: www.ruheforst-frankenhoehe.de

17.12.2011 - Waldbestattung in einer „Seifen-Oper“

Samstag, den 17. Dezember 2011

Die TV-Serie „Verbotene Liebe” zeigt Urnenbestattung im Wald

Quelle: www.daserste.de

Daily Soap, die tägliche „Seifen-Oper”, nennt man im Fernsehen eine fortgesetzte Sendereihe, die täglich erscheint und alltägliche Familiengeschichten bis hin zum Banalsten behandelt. Eine solche Daily Soap ist die Fernseherreihe „Verbotene Liebe”. In der Folge 3927, die auch im Internet unter dem Titel „Nico und der Prinz” anzuschauen ist, geschah aber etwas Außergewöhnliches: Es fand die erste Waldbestattung in dieser Daily Soap und wahrscheinlich überhaupt in einer derartigen Sendereihe statt. „Philipp hätte es sicher sehr gefallen, denn dies ist ein sehr würdiger Ort”, sagt eine junge Frau, die den Zuschauern, die diese Sendereihe häufiger, vielleicht sogar täglich sehen, näher bekannt sein dürfte, näher jedenfalls als dem Rezensenten. In der Familie des Verstorbenen hatten zuvor Diskussionen über die Waldbestattung stattgefunden. Vom „Verscharren im Wald” war da die Rede. Aber der Gedanke, wie sensibel und würdevoll eine Urnenbestattung auf einem Waldfriedhof, wie RuheForst, stattfinden und durchgeführt werden kann, hatte die Oberhand behalten.

Und dass das Argument der Würde und Sensibilität in den Familien beim Für und Wider einer Waldbestattung die Oberhand behält, kann jeden Tag aufs Neue auf den RuheForst-Waldfriedhöfen beobachtet werden. Immer mehr Familien beschließen, einen verstorbenen Angehörigen auf einem RuheForst zu bestatten. Und auch die eigene, die letzte Ruhe, haben heute immer mehr Menschen im Blick, wenn sie sich über ihr Leben, das Lebensende und darüber hinaus Gedanken machen. Die Mitarbeiter auf den RuheForst-Bestattungsanlagen erleben es immer häufiger, sogar beinahe täglich, dass Menschen ihr Leben bis zum Schluss selbstbestimmt regeln wollen. Und dass dies immer mehr zu den Selbstverständlichkeiten unserer heutigen, modernen Zeit gehört, dies hat sich inzwischen sogar bis in eine Fernseh-Familienserie wie „Verbotene Liebe” herumgesprochen. Denn RuheForst gehört in der Tat inzwischen zu den Selbstverständlichkeiten unserer Zeit.

16.12.2011 - Gebühren für Waldbestattungen stabil

Freitag, den 16. Dezember 2011

Währenddessen heben die Gemeinden die Friedhofsgebühren an

Unsere Städte und Gemeinden sind klamm, in den Stadtkassen herrscht Ebbe! Daher lassen die sinkenden Steuereinnahmen die Stadtväter immer kreativer werden, um die Einnahmen aufzubessern. Gerade erst hat die Stadt Offenbach am Main angekündigt, ihre Friedhofsgebühren um 15 Prozent anheben zu wollen, da ihr diesbezügliches Defizit auf etwa 400.000 Euro pro Jahr gestiegen sei, wie der Magistrat in seiner Vorlage festhält. Und: Es sei nötig, die Einnahmen der städtischen Friedhöfe der Stadt im Jahr um zirka 350.000 Euro zu steigern.

Als Folge der von den Städten und Kommunen zum Teil nicht unerheblich angehobenen Friedhofsgebühren können sich inzwischen viele Familien die Bestattung ihrer Angehörigen buchstäblich nicht mehr leisten. Aus gegebenem Anlass hat die „GBV Gesellschaft für Bestattungen und Vorsorge” daher in einer Erhebung die Friedhofsgebühren in Deutschland durchgeführt. Dabei zeigten sich eklatante Preisunterschiede zwischen einzelnen Städten. Während beispielsweise ein Erdwahlgrab in Dortmund für 20 Jahre 2.350,- Euro koste, seien es in Dresden 559,- Euro. Die Preisunterschiede begründen sich nicht in regionalen Unterschieden, jedenfalls nicht ausschließlich: In Wuppertal koste ein Erdwahlgrab für 20 Jahre Liegezeit beispielsweise etwa 1.000,- Euro, im nahen Bochum dagegen beinahe 2.000,- Euro und im ebenfalls nicht weit davon entfernt liegenden Dortmund gar 2.350,- Euro.

Der Vergleich fällt schwer

Mit ihrer Untersuchung bestätigen die Branchenexperten, dass Grabkosten für die Angehörigen oftmals nur schwer verglichen werden können. „Jede Stadt legt bei der Berechnung der Gebühren unterschiedliche Daten zugrunde; beispielsweise werden die Nutzungszeiträume nicht einheitlich angegeben, sondern sie variieren teilweise zwischen lediglich zehn und 30 Jahren, ein Vergleich wird damit sehr aufwendig”, unterstreicht GBV-Geschäftsführer Fabian Schaaf.

Wird also Sterben in Kommunen mit Finanzproblemen und Großstädten demnächst zum Luxus? Die Folgen der kommunalen Gebührenpolitik zeichnen sich jedenfalls schon ab. Denn immer mehr Verstorbene werden nicht mehr in ihrer Heimatgemeinde beigesetzt, sondern in Umlandgemeinden. „Wir empfehlen jedem, sich früh zum Thema Bestattung zu informieren und Kosten wie Grabgebühren zu vergleichen. Sterben im Heimatort darf kein Luxus sein: Die Preiserhöhungen sollten zurückgenommen werden”, fordert Schaaf.

RuheForst finden Trauernde Trost, Ruhe und Besinnlichkeit

In Anbetracht der bisherigen Gebührenpolitik der Kommunalpolitiker dürfte allerdings kaum mit einer Reduzierung oder gar Rücknahme der Gebührenerhöhungen zu rechnen sein. Vielmehr ist eher zu befürchten, dass in den Kommunen auch in Zukunft nach Wegen gesucht wird, Spielräume für Gebührenerhöhungen, wo immer sie sich anbieten, zu nutzen. Das sich also angesichts der schwierigen Finanzlage vieler Städte die Gebühren im Grunde notgedrungen weiter nach oben bewegen werden, das zu vermuten, dazu muss man kein Prophet sein.

Es komme daher sicherlich nicht von ungefähr, dass sich immer mehr Menschen für eine Bestattung auf einer der zahlreichen RuheForst-Waldfriedhöfe interessieren. Denn bei einer Bestattung in einer RuheForst-Anlage kommt noch etwas hinzu, was mit Geld im Grunde überhaupt nicht zu bezahlen ist: Hier wird der Mensch selbst wieder Teil der Natur und die Trauernden und Hinterbliebenen finden bei RuheForst Trost, Ruhe und jene Besinnlichkeit, die heute auf einem öffentlichen innerstädtischen Friedhof kaum noch zu finden sind. Und RuheForst-Geschäftsführer Jost Arnold unterstreicht: „Unsere Besucher erleben hier Beschaulichkeit und Harmonie, die nur RuheForst-Bestattungsanlagen in ihren ausgewählten, besonders schönen Waldgebieten vermitteln können.” Auch betrage bei RuheForst die Verweildauer des Grabes bis zu 99 Jahre. Und die Friedhofsgebühren seien bei RuheForst im Übrigen stabil.

25.11.2011 – „Weil hier mein Opa liegt!“

Freitag, den 25. November 2011

Warum der RuheForst Rheinhessen-Nahe im “Waldalgesheimer Kinderatlas” 2012 verzeichnet ist

Erstmals wurde in diesem Jahr der “Waldalgesheimer Kinderatlas” erstellt. Es handelt sich dabei um einen Stadtplan, der die Treffpunkte festhält, die für Kinder wichtig und interessant sind. Darüber hinaus soll dieser Kinderatlas aber auch eine Anregung sein, die Umgebung der Gemeinde Waldalgesheim zu erkunden. Soweit, so gut. Das Besondere an diesem Kinderatlas der Gemeinde Waldalgesheim ist aber, dass er von den Kindern selbst erstellt wird! Im Geleitwort zum „Waldalgesheimer Kinderatlas”  des Jahres 2012 bedankt sich Oberbürgermeister Dr. Gerhard Hanke im Besonderen bei den Schülerinnen und Schülern der Astrid-Lindgren-Schule, die sich dieses Mal engagiert bei der Neugestaltung des Kinderplanes beteiligt haben.

Warum aber ist auf dem Kinderatlas 2012 der RuheForst Rheinhessen-Nahe verzeichnet? Auf diese Frage in der „Redaktionskonferenz” der Schule kam die Antwort des Kindes, das den Standort des RuheForst im Kinderatlas unbedingt festgehalten wissen wollte, blitzartig: „Weil hier mein Opa liegt!” Und an dieser unmissverständlichen Feststellung kamen die Mitschülerinnen und Mitschüler, die Freundinnen und Freunde nicht vorbei. Damit war es ausgemachte Sache. Der RuheForst kam in den Kinderatlas. Punkt. Natürlich sind auch der Bäcker, die Feuerwehr, die Kirchen, die Post, das Naturschutzgebiet, das Rathaus, die Spielplätze, die Eisdiele und die Schulen auf dem Atlas festgehalten. Um nur einige der wichtigsten Anlaufpunkte für Schulkinder festzuhalten. Aber der RuheForst-Waldfriedhof Rheinhessen-Nahe, der erst im September 2010 eröffnet wurde,  hat, neben den beiden anderen Friedhöfen der Gemeinde Waldalgesheim, eben auch seinen Platz gefunden.

Nähere Informationen zum RuheForst Rheinhessen-Nahe erhalten Sie hier: www.ruheforst-rheinhessen-nahe.de

24.11.2011 - RuheForst im Heimatjahrbuch 2012 des Landkreises Mainz-Bingen prominent vertreten

Donnerstag, den 24. November 2011

RuheForst-Mitarbeiterin Simone Naujack behandelt das Thema „Bestattungskultur im Wandel der Zeit”

Eine große Ehre wurde dem RuheForst Rheinhessen-Nahe im Heimatsjahrbuch 2012 des Landkreises Mainz-Bingen zuteil. RuheForst-Mitarbeiterin Simone Naujack bekam die Gelegenheit das Thema „Die Bestattungskultur im Wandel der Zeit” zu behandeln. Dabei spannte sie den Bogen ihrer Abhandlung von den Ritten und Ängsten im 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit.

Großen Raum widmete sie dabei  insbesondere den zurückliegenden Jahrhunderten. So wurde beispielsweise das Totenhemd häufig schon zur Konfirmation dem jungen Menschen geschenkt. Dieses bestand aus einfachem Leinen und sollte dafür sorgen, dass der Verstorbene später schlicht vor Gott treten konnte. Und die letzte Waschung hatte dann das Ziel, den Verstorbenen von Unreinheit zu befreien.

Erst im 19. Jahrhundert, als die Grundsätze der Hygiene mehr und mehr erkannt wurden, übernahmen dann Ordens- und Krankenschwestern die Aufgabe der Totenwaschung. Damals ließen sich die ersten Bestatter nieder und übernahmen die Aufbewahrung der Toten im häuslichen Sterbezimmer. Heute versterben die meisten Menschen in Krankenhäusern, Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe sowie in Hospizen. Die Herrichtung der Leichname übernehmen inzwischen die Bestatter.

Die Angst vor dem Scheintod

Vom 18. bis zum 20. Jahrhundert war in der Bevölkerung die Angst vor dem Scheintod sehr ausgeprägt. Sprachrohre und Klingelapparaturen wurden in die Särge hineinkonstruiert, um die Kontaktaufnahme nach „draußen” zu ermöglichen. Es wurde auch in die gesetzliche Aufbewahrungszeit von drei Tagen eingeführt. Da diese Vorschrift in den Sommermonaten schwierig war, wurden Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Leichenhallen gebaut. Die Sargbestattung war aber zunächst nur ein Privileg von Adel und Klerus. Das einfache Volk wurde in Leichentücher gewickelt und konnte von der „Sicherheitstechnik” der Särge nicht profitieren.

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts gab es festgelegte Trauerzeiten, in denen Trauerkleidung zu tragen war. Dies ist aber heute häufig nicht mehr sehr streng geregelt. Bevor in der Region Rheinhessen die Farbe Schwarz als Trauerfarbe anerkannt wurde, trug man im Übrigen weiße Kleidung. Heutzutage werden gedeckte Farben bei einer Beerdigung bevorzugt.

RuheForst, die Alternative zur herkömmlichen Bestattung

Zur herkömmlichen Bestattung bietet der RuheForst Rheinhessen-Nahe die Alternative der Waldbestattung, ohne die herkömmliche Art eines Begräbnisses allerdings ersetzen zu wollen. Das Konzept von RuheForst spricht vielmehr besonders naturverbundene Menschen an und ist, da es jedem Menschen unabhängig von Religion und Wohnort offen steht, aus heutiger Sicht zeitgemäß und modern, betont Simone Naujack in ihrer Ausarbeitung.

Friedhöfe seien aber nicht zuletzt auch Spiegel der Gesellschaft und zur heutigen Gesellschaft gehörten nun einmal Freiheit und Nachhaltigkeit mehr als jemals zuvor. Um jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild von den Gegebenheiten auf dem RuheForst Rheinhessen- Nahe zu machen, finden dort jeden Monat sonntägliche Führungen statt.

Nähere Informationen zum RuheForst Rheinhessen-Nahe erhalten Sie hier: www.ruheforst-rheinhessen-nahe.de

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