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RuheForst. Auf einen Blick.

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RuheBiotopsuche

Wählen Sie zuerst die für Sie infrage kommende Biotopart aus. Danach können Sie mit der Auswahl einer Wertstufe oder verschiedener Merkmale die Ergebnisliste weiter eingrenzen. Wenn Sie beispielsweise eine junge Buche in der Nähe des Andachtsplatzes wünschen, wählen Sie die Merkmale „Junge Buche“ und „Andachtsplatz nah“ aus. Es werden nur Ergebnisse angezeigt, die alle gewählten Kriterien erfüllen.

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Information zum RuheForst®

Der zur Samtgemeinde Land Hadeln gehörende Luftkurort Wingst lädt zur Erholung ein. Inmitten der Marsch- und Moorlandschaft ragt der Höhenzug der Wingster Forsten heraus und bildet mit seinen abwechslungsreichen Waldbildern einen ganz besonderen Erholungsraum.

Der Eingang des RuheForsts Wingst befindet sich in unmittelbarer Nähe zum weithin bekannten Hotel Restaurant Forsthaus Dobrock im gleichnamigen Ortsteil Dobrock, welcher zur Gemeinde Wingst gehört.

Bestattungsarten in der Umgebung.

Noch heute zeugen Stein- und Hügelgräber davon, dass unsere Vorfahren bereits hier in der Gegend ihre Toten bestattet haben. Die Wingst ist eine durch die Saaleeiszeit entstandene Endmoräne, weshalb ihre Bodenverhältnisse sehr unterschiedlich sind. Der alte Wald wurde durch Weideeintrieb stark übernutzt, sodass riesige Heideflächen entstanden. Mit Beginn einer geregelten Forstwirtschaft Mitte des 18. Jahrhunderts kam es zu einem verstärkten Anbau von Nadelholz.

Die Familie von der Wense siedelte 1936 in die Wingst um, nachdem ihr über 700 Jahre altes Stammgut in der Lüneburger Heide einem Truppenübungsplatz weichen musste. Inzwischen ist der Wingster Forst in der dritten Generation im Familienbesitz.

Der Wald hat eine jahrhundertealte Tradition in der Familie von der Wense. Seit 1936 bewirtschaftet sie den Wingster Wald naturgemäß. Dabei legt sie großen Wert auf eine standortgerechte Holzartenverteilung mit Naturverjüngung, den Verzicht auf Chemie und einen angepassten Wildbestand.

Die Wingst führt die Königstanne im Wappen, ist aber besonders auch für ihre starken Douglasien bekannt, die im nordwestdeutschen Raum einzigartig sind.

RuheForst® Konzept

In herrlichen, speziell ausgewählten Waldgebieten bieten RuheForste® Ruhestätten für verstorbene Menschen an. Diese Wälder zeichnen sich vor allem durch heimische Baumarten aus, die nun nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden. In RuheForsten wird grundsätzlich kein Holz mehr eingeschlagen oder Totholz entfernt, es sei denn, die Sicherheit der Besucher wäre gefährdet. Ansonsten können sich diese Wälder in den nächsten 100 Jahre ungestört weiterentwickeln. Dadurch entstehen neue Lebensräume für Pflanzen, Pilze, Tiere, Vögel und Insekten. So bleibt dieser Ort mit seinen Besonderheiten erhalten und besonders geschützt. Ein RuheForst ist Lebensraum und Waldfriedhof zugleich.

In einem RuheForst befinden sich zahlreiche RuheBiotope®. So werden die Ruhestätten beziehungsweise die Urnengrabstätten im RuheForst® bezeichnet. In einem solchen Biotop werden die Aschen von Menschen beigesetzt, die sich zu Lebzeiten mit der Natur und dem Wald verbunden fühlten. Die Urnen werden Teil des Waldbodens. Gleichzeitig dient das Biotop als Lebensraum für die Bewohner des Waldes.

Das Wort „Biotop“ kommt eigentlich aus der Biowissenschaft und bezeichnet den Lebensraum einer Lebensgemeinschaft in einem bestimmten Gebiet. Bios (griechisch) steht für das Leben, und Topos (griechisch) für den Ort. Da in diesem Biotop die Asche eines Menschen in einer biologisch abbaubaren Urne zur letzten Ruhe beigesetzt wird, entsteht der Begriff RuheBiotop®.

RuheForste sind also zeitgleich der Ort der letzten Ruhe für die Verstorbenen, ein Ort zum Trauern und Erinnern für die Hinterbliebenen und ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

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