Monatsarchiv für März 2006

1 Jahr Hospiz Elias-RuheForst unterstützt Tagungsveranstaltung

Dienstag, den 28. März 2006

„RuheForst®, Bestattungen in der freien Natur, Neue Wege – Neue Möglichkeiten“ lautet das Thema unter dem RuheForst anlässlich der Tagung zum einjährigen Bestehen der Hospiz Elias in Ludwigshafen, informieren möchte. Interessierte sind hierzu am Samstag, 1. April 2006 ab 9:30 Uhr in das Ernst-Bloch-Zentrum, Walzmühlstraße 63 in Ludwigshafen recht herzlich eingeladen.

Einladung zur Tagung als PDF.

SILA 2006

Sonntag, den 26. März 2006

RuheForst® präsentiert sich auf der Siegerland Ausstellung in Siegen. Zwischen dem 1. und 9. April 2006 jeweils zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr (Mittwochs 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr) besteht für die Besucher der SILA die Möglichkeit sich über RuheForst® und Bestattungen in der Natur zu informieren.

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Über Ihren Besuch bei uns auf der SILA 2006 würden wir uns sehr freuen.
Unser Team erwartet Sie.

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Messepräsentation auf der SILA

RuheForst präsentiert sich auf dem 2. Hessischen Bestattertag

Freitag, den 24. März 2006

RuheForst präsentiert sich auf dem 2. Hessischen Bestattertag vom 31. März bis 1. April in Wettenberg-Launsbach. Bestattungen in freier Natur/Baumbestattungen war eines der Themen die im Forum erarbeitet und diskutiert wurden. Das Konzept RuheForst fand sehr viel Anklang bei dem ausschließlich aus Fachpublikum bestehenden Teilnehmern.

Launsbach

RuheForst-Stand mit Betreuer Markus Stellwag

Seminargruppe des DRK besucht Erbacher RuheForst

Donnerstag, den 23. März 2006

Unlängst nahm die FSJ-Seminargruppe Erbach 3 des DRK-Kreisverbandes Odenwald, dies ist eine Gruppe die ihr “Freiwilliges Soziales Jahr” überwiegend in Stätten der Alten- und Pflegehilfe als auch in Krankenhäusern gestaltet, an einer Führung durch den Erbacher RuheForst teil. Vermittelt wurde den jungen Besuchern das RuheForst-Konzept und verschiedene Zusammenhänge in der Natur (ökologische Grundlagen, naturnaher Waldbau, Pflanzengesellschaften etc. Die Teilnehmer zeigten sehr großes Interesse an dem RuheForst Konzept.

Erbach

Großes Interesse beim Rundgang mit Auszubildenden

Mittwoch, den 22. März 2006

Im Rahmen ihres Berufschulunterrichtes (Konrad-Zuse-Schule / Hünfeld-Fulda) nahm das 2. Lehrjahr der Auszubildenden “hessische Bestattungsfachkraft”, an einem Rundgang durch den Erbacher RuheForst teil.

Erbacher

Radio Siegen berichtet erneut über den RuheForst in Hilchenbach

Donnerstag, den 16. März 2006

Der regionale Radiosender berichtete am 12.März erneut über den in Vorbereitung befindlichen RuheForst in Hilchenbach. Wie RuheForst Geschäftsführer Jost Arnold berichtete, verzögert sich die Eröffnung in Hilchenbach durch die anhaltende winterliche Witterung. Desweiteren betonte er, dass die Zusammenarbeit mit den regionalen Kirchenvertretern beider Konfessionen in aller Regel sehr gut ist. “Die Nähe zur Kirche zeigt die RuheForst GmbH u.a. auch schon mit dem Kreuz im Logo,”betonte er im Interview.”Vielerorts werden auch gemeinsam mit der Kirche die Andachtstätten gestaltet,” ergänzte er im Gespräch.

Eine letzte Ruhestätte unter Laub und Bäumen

Mittwoch, den 15. März 2006

Hagen nimmt ersten kommunalen Beerdigungswald in NRW in Betrieb HAGEN. Die Stadt Hagen hat den ersten kommunalen Beerdigungswald in Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen. „Der Bedarf ist so groß, dass wir noch vor der offiziellen Eröffnung des ,RuheForsts Philippshöhe´ die erste Urne beigesetzt haben“, sagte Hagens Forstamtschef Horst Heicapell. Im Biotop 39 fand eine Frau die letzte Ruhestätte unter Laub und Bäumen.

Regen fällt durch die blattlosen Zweige, und ein unangenehmer Wind pfeift über den Hügel, an dessen Ostseite der Blick der Wanderer über die Dächer der Hagener Innenstadt schweifen kann. Wenige Meter weiter zwischen mächtigen Roteichen und Buchen kehrt Ruhe ein. Der Lärm der Stadt ist nur noch als sonores Rauschen wahrzunehmen.

In den letzten Monaten hat die Forstverwaltung diese Fläche auf Vordermann gebracht. Das Unterholz wurde gesäubert, 200 Bäume in einem ersten Schritt mit Nummern und Bändern markiert. Von einem Andachtsplatz aus führen Holzhackschnitzel-Wege unter hohen Bäumen sternförmig in die 57 Hektar große Fläche. Damit die Trauergemeinden und Besucher nicht querfeldein zu den Bestattungsplätzen marschieren müssen.

Die Nachfrage jedenfalls scheint erheblich. „Seit dieses Thema öffentlich behandelt wird, haben wir zahlreiche Anfragen. In der nächsten Woche wird hier eine Dame aus dem Bergischen beerdigt, die bereits im März 2005 gestorben ist“, erklärt Forstrat Horst Heicapell. Er und seine Kollegen sehen den Beerdigungswald als letzte Ruhestätte für besonders naturverbundene Menschen. Insofern muss in Hagen bei der Bestattung unter Bäumen auf den üblichen Grabschmuck verzichtet werden. Kleine Metalltafeln an den Bäumen sollen Namen und Daten der Verstorbenen tragen.

Besonderheit im RuheForst Philippshöhe sind sogenannte Familien- oder Freundschaftsbiotope. Um einen solchen Baum herum, den eine Familie für 99 Jahre kauft (ab 2600 Euro), können bis zu zehn Urnen beigesetzt werden. Dabei achtet die Forstverwaltung auf Mindestabstände von sechs Metern und einer Mindesttiefe von 70 Zentimetern. Überhaupt findet man sich in Hagen derzeit mehr ins Thema ein. Horst Heicapell: „Die Gespräche mit Angehörigen gehören genauso zum RuheForst wie die unterschiedlichen Motive der Interessenten.“ Während die einen die Naturverbundenheit betonen, gehe es anderen um eine individuelle Stelle unter knorriger Eiche oder um ein Grab, das keine Pflege braucht.

Welche Auswirkungen der RuheForst auf die kirchlichen und kommunalen Hagener Friedhöfe haben wird, muss sich erst erweisen. Dazu Horst Heicapell: „Wir hatten jedenfalls den Eindruck, auf den Bedarf an Beerdigungsgräbern reagieren zu müssen.“

Hagen

Erste Beerdigung im Wald auf der Philippshöhe – 200 Bäume stehen zunächst zur Verfügung

Dienstag, den 14. März 2006

Still ist es auf der Philippshöhe, mitten in der Innenstadt über den Dächern Hagens, ein besinnlicher Ort – der Ort für den ersten RuheForst in Hagen und Umgebung.

Ende März wird die offizielle Einweihung dieses Naturfriedhofs stattfinden.. Dann wird auch der Andachtsplatz mit ein paar Bänken und einem großen Holzkreuz fertig sein. Aber bereits vor einer Woche wurde die erste Urne unter einem der 200 Bäume vergraben. „In aller Stille, nur einige Familienmitglieder waren dabei, wir haben die Urne auf deren Wunsch bereits vorher versenkt“, sagt Horst Heicappell.. Die Nachfrage ist schon jetzt groß, etwa 35 Anfragen gibt es bereits. Darunter auch eine Familie aus Radevormwald. Die Frau ist bereits letztes Jahr gestorben, auf ihren ausdrücklichen Wunsch wird sie nun im RuheForst Philippshöhe beigesetzt.

Kaum etwas wird wegen des RuheForstes verändert auf der Philippshöhe. Die Wege werden ausgebessert, mit Holz schnitzeln bestreut, eben ein ganz natürliches Ambiente das erhalten bleibt. Die Urnen, die versenkt werden, sind aus Biomaterial. Nach einem Jahr haben sie sich zersetzt wie Blätter der Bäume, unter denen sie vergraben wurden. Dennoch finden Angehörige die Grabstellen wieder. Die Bäume sind nummeriert, eine Platte mit Namen und den Daten wird an den jeweiligen Baum geschraubt. Auch im Boden bleibt ein Edelstahldeckel mit den Daten erhalten – für alle Fälle.

Es ist eine preisgünstige Möglichkeit der Beerdigung, aber darum geht es nicht. „Es ist diese besondere Beziehung zur Natur, deshalb möchten die Menschen hier ihre letzte Ruhe finden“, glaubt Heicappell. Für den Leiter des Forstamtes steht bereits fest, dass auch er eines Tages hier seine letzte Ruhe finden wird: “Ich möchte einmal unter einer knorrigen Eiche liegen.”

Hagen

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