Monatsarchiv für Januar 2012

23.01.2011 – RuheForst auf der „DiGa“ in Trier

Montag, den 23. Januar 2012

Der RuheForst Losheim am See nimmt an der 4. “DiGa Gartenmesse” in Trier teil. Gemeinsam mit rund 70 weiteren Ausstellern aus dem Bereich Gartenbau und Floristik präsentiert sich der „RuheForst Losheim am See” mit seinem Angebot zur Waldbestattung.

Die Messe findet statt in der Messehalle in 54294 Trier, In den Moselauen.

Öffnungszeiten der Messe:
Freitag, 27.01.2012  12.00 - 18.00 Uhr
Samstag, 28.01.2012  10.00 - 18.00 Uhr
Sonntag, 29.01.2012  11.00 - 18.00 Uhr

Unser RuheForst-Team freut sich auf Ihren Besuch am RuheForst Stand!

Nähere Informationen zum RuheForst Losheim am See finden Sie unter: www.ruheforst-losheim.de

12.01.2012 – Aktuelles aus der kleinen RuheForst-Kultur-„Werkstatt“ – Trauerpoesie hat hier besonderes Gewicht

Donnerstag, den 12. Januar 2012

Das Gedicht „Im Lebenskreis” von Simone Naujack hält die Stimmungen auf einem RuheForst-Waldfriedhof einfühlsam fest

Bei der Auseinandersetzung mit Tod und Sterben spielen allgemeine Kulturaspekte, insbesondere aber Gesichtspunkte von Trauerlyrik und Trauerprosa eine nicht unwesentliche Rolle.  Es besteht sogar ein großes Bedürfnis nach einer Auseinandersetzung, einem „Dialog”  mit und über den Tod auf kultureller Ebene, unter Zuhilfenahme auch der Dichtkunst. Dabei  werden  üblicherweise die Werke der großen deutschen Dichter wie Goethe, Schiller, Fichte, Eichendorf und vielen anderen zur Hand genommen. Immer mehr Menschen nähern sich den Themen Tod und Trauer aber auch mit eigenen Texten. Für RuheForst, mit beinahe 50 Waldfriedhöfen im gesamten Bundesgebiet größter Betreiber von Waldfriedhöfen,  ist diese immer stärker in den Vordergrund tretende Entwicklung daher Grund genug, ihm ein verstärktes Augenmerk zu widmen.

Gemeinsam führt das Ehepaar Bernhard und Simone Naujack den „RuheForst Rheinhessen-Nahe”  in Waldalgesheim. Zum Jahreswechsel hat nun die Neue Binger Zeitung das Gedicht  „Im Lebenskreis”  von Frau Naujack, das die wechselnden Stimmungen auf einem RuheForst-Waldfriedhof besonders einfühlsam beschreibt, veröffentlicht:

Seit jeher ist die Angst der Menschen vor dem eigenen Tod ein Teil des Lebens. In früheren Zeiten wurde versucht, diese Angst mit Mythen und Riten zu bannen. In unserer heutigen, aufgeklärten Welt geht man mit dieser Grundangst jedoch immer offener um. In dieser sich ständig verändernden Gesellschaft ist daher auch die Bestattungskultur mehr oder weniger signifikanten Veränderungen unterworfen. Und da wiederum die Bestattungskultur der Spiegel unserer Gesellschaft ist, suchen die Menschen nach neuen Wegen, um ihrer „Todesangst” in einem sehr wörtlichen Sinne „habhaft”  zu werden. Und ein wichtiges Mittel ist dabei die Poesie, die Trauer-Poesie, die Trauer-Lyrik und die Trauer-Prosa gleichermaßen, seien es also Gedichte, Liedtexte oder Erzählungen bis hin zu Romanen.

Mit diesem grundlegenden Wandel unsere moderne Zeit erleben damit auch die Gepflogenheiten bei der Bestattung eine deutliche Veränderung, weg von der oftmals beklemmenden Atmosphäre der öffentlichen Friedhöfe und hin zum Gang in die freie Natur, hin zum RuheForst-Waldfriedhof. Damit wandeln sich auch die Rituale bei den Bestattungen. Mit der Einbindung in Lyrik und Prosa wird der Verlust eines nahen Verwandten, eines geliebten Menschen für viele erträglicher. Denn nach dem Tod eines Menschen müssen die Hinterbliebenen sich neu orientieren. Rituale sind dabei wichtig, denn sie geben Halt, helfen über den Schmerz hinweg. Diese Hilfen will RuheForst den Trauernden geben, mit ausgesuchter Prosa und besonderer Lyrik, wie beispielsweise dem Gedicht „Im Lebenskreis” von Frau Simone Naujack, das nun zum Jahreswechsel in der lokalen Presse des RuheForst Rheinhessen-Nahe, der Neue Bingener Zeitung, publiziert wurde.

12.01.2012 – NABU:„Naturschutz und alternative Begräbniskultur gehen eine fruchtbare Verbindung ein“

Donnerstag, den 12. Januar 2012

Naturschutz ist bei RuheForst seit jeher ein ganz besonderes Anliegen

„Unter den Wipfeln herrscht Ruh‘” … unter diesem Titel befasst sich der NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V. in seiner Verbandszeitschrift „Naturschutz heute” mit der Urnenbestattung auf Waldfriedhöfen, und zwar am Beispiel eines Begräbniswaldes vor den Toren der Stadt Saarbrücken. Auf einem 19 ha großen Waldstück wurde hier im Jahre 2005 ein Begräbniswald eingeweiht. Das betreffende Waldstück ist Teil eines Naturschutzgebietes zwischen dem dortigen Netzbach- und dem Steinbachtal.

Wie NABU-Autor Hartmut Netz schreibt, darf hier der Wald ungehindert von menschlichen Eingriffen wuchern und wachsen wie die Natur es will. Im Laufe der Zeit entstehe hier unter Beteiligung des NABU ein „Urwald vor den Toren der Stadt” - ein Konzept, welches nicht nur die Natur, sondern auch die Ruhestätten der Verstorbenen auf alle Ewigkeit schütze. Mehrere bedrohte Vogelarten und der stark gefährdete Hirschkäfer hätten hier bereits eine Zuflucht gefunden. „Naturschutz und alternative Begräbniskultur gehen eine fruchtbare Verbindung ein”, unterstreicht NABU-Autor Netz wörtlich.

Für RuheForst, einer der Marktführer der vom NABU im vorliegenden Artikel beschriebenen Begräbniswälder im gesamten Bundesgebiet, ist der Naturschutz seit jeher ein ganz besonderes Anliegen. Beispielsweise führt RuheForst mit den beiden Bestattungsanlagen Glücksburg / Flensburger Förde und Elbtalaue allein im norddeutschen Raum zwei unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes außerordentlich wertvolle Wälder, die nicht erst gezielt entwickelt werden müssen, sondern schon heute jenen Zustand aufweisen, wie ihn der Urwald bei Saarbrücken erst noch erreichen möchte.

Ein besonders artenreicher Wald auf den RuheForst-Anlagen

Überhaupt ist die spezielle Form der Waldpflege, wie sie auf allen RuheForst-Bestattungsanlagen betrieben wird, dem Naturschutz außerordentlich zuträglich. Denn selbst hiebreife Bäume, wie der Förster es mit seinem Fachbegriff beschreibt, werden auf die Dauer von 99 Jahren aus der forstlichen Holznutzung genommen, d.h. sie werden nicht gefällt. So können holzbewohnende Insekten und Pilze sowie höhlenbauende Spechte und deren Folgenutzer ihre Nester in einem sehr nischenreichen Wald anlegen, was wiederum eine besonders artenreiche Flora und Fauna ausbildet und entwickelt.

Der Grund für dieses vorbildliche RuheForst-Engagement im Naturschutz liegt auf der Hand: Entscheiden doch bei RuheForst Förster über Auswahl und Pflege der Bestattungswälder. Und wer hätte nicht bereits als Kind davon geträumt, Geborgenheit im Wurzelwerk eines mächtigen alten Baumes zu finden? Dieses elementare Gefühl ist dann im späteren Leben für zahlreiche junge Menschen der wesentliche Anlass, den Beruf des Försters zu ergreifen.

Und im Leben vieler Förster manifestiert sich dann später der Wunsch, in jenem Wald, den sie ihr Leben lang umsorgt und gehegt haben, den sie über Jahrzehnte hinweg haben heranwachsen sehen, selbst einmal ihre letzte Ruhe zu finden. Dieser Wunsch der Förster war letztlich der Anstoß für die Gründung von RuheForst, wie RuheForst-Geschäftsführer Jost Arnold, selbst Forstmann, hervorhebt. 2004, vor acht Jahren, war der erste RuheForst-Bestattungswald eingeweiht und von Geistlichen der beiden großen Konfessionen eingesegnet worden. Und nicht von ungefähr lautet seit damals das RuheForst-Leitmotiv: „Unter allen Wipfeln ist Ruh‘…..” in Anlehnung an das großartige Gedicht unseres Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe aus seinem Zyklus „Wanderers Nachtlied”:

 

Über allen Gipfeln

ist Ruh,

In allen Wipfeln

 spürest du

kaum einen Hauch;

Die Vögelein schweigen im Walde.

Warte nur, balde

ruhest du auch.

 

Bei den von RuheForst für ihre Bestattungsanlagen ausgewählten Wälder handelt es sich um ganz besondere Naturschönheiten mit herausragendem, in der Regel einzigartigem Charakter, die im Wandel der Jahreszeiten über das Frühjahr, den Sommer, in den Herbst und dann in den Winter hinein ein unverwechselbares Bild zeigen, dem Wald damit eine ganz besondere Ausdrucksform verleihen. Aus gutem Grund sind RuheForst-Anlagen daher Orte der Ruhe, der Harmonie und der Besinnung, wie RuheForst-Geschäftsführer Arnold unterstreicht.

07.01.2012 - Hohe Auszeichnung für RuheForst-Gemeinde Wilgartswiesen im Biosphärenreservat Pfälzerwald

Samstag, den 7. Januar 2012

Rheinland-Pfalz-Umweltministerin Ulrike Höfken: „Vorbildliche ökologische Leistungen”

Mit dem Sonderpreis des Bundeslandes Rheinland-Pfalz wurde dieser Tage auch die Gemeinde Wilgartswiesen mit ihrem RuheForst durch die zuständige Umweltministerin Ulrike Höfken ausgezeichnet. Die Gemeinde zählt mit ihren 1022 Einwohnern zu den waldreichsten Gemeinden in Biosphärenreservat Pfälzerwald. Neben Wilgartswiesen (Verbandsgemeinde Hauenstein, Landkreis Südwestpfalz) geht die Auszeichnung auch an die Kommune Ottersheim (Verbandsgemeinde Bellheim, Landkreis Germersheim).

Auf Initiative von Revierförster Bernhard Klein entstand auf einer gemeindeeigenen 37 ha großen Waldfläche in Wilgartswiesen die Waldbegräbnisstätte „RuheForst Südpfälzer Bergland”. Im November des Jahres 2007 war dieser RuheForst dann eingesegnet worden. Dank dieser Realisierung kann sich ein über 180-jähriger Laub-Mischwald mit Buchen, Eichen, Kiefern und Tannen nun für mindestens 99 Jahre ungestört entwickeln, wie es in der Pressemitteilung des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums weiter heißt.

Die Gemeinde Wilgartswiesen ist anerkannter Erholungsort. Umfangreiche Wandermöglichkeiten und harmonisch in die Landschaft eingebundene Aussichtspunkte locken schon seit vielen Jahren Erholungssuchende in das pfälzer Dorf. Naturexkursionen ergänzen die Angebote, die von den örtlichen Vereinen für Gäste und Einheimische initiiert werden. Für die Pflege des Dorfes Wilgartswiesen und seiner Gemarkung haben sich besonders die Ehrenmitglieder des Obst- und Gartenbauvereins, das Aktiv-Team und die Gruppe der Montagsrentner engagiert, wird in der Pressemitteilung weiter betont.

Die Ministerin lobte den großen ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Vereine. Wörtlich erklärte Frau Höfken: „Ohne deren vorbildlichen Einsatz für eine nachhaltige ökologische und soziale Entwicklung in den Ortsgemeinden Ottersheim und Wilgartswiesen wären die Projekte nicht möglich gewesen. Die engagierten Bürgerinnen und Bürger tragen somit zum Erhalt der rheinland-pfälzischen Kulturlandschaften und der biologischen Vielfalt bei. Zugleich verbessern und sichern sie die Lebensqualität in ihrem Heimatort.”  Und diesen Verpflichtungen haben sich in den zurückliegenden Jahren ganz selbstverständlich auch die Mitarbeiter im RuheForst Südpfälzer Bergland mit Revierförster Klein gestellt.

Nähere Informationen zum RuheForst Südpfälzer Bergland finden Sie hier: www.ruheforst-suedpfaelzerbergland.de

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