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Geben Sie einfach Ihren Wohnort oder Ihre Postleizahl ein und aktivieren Sie die „Suche“. Daraufhin wird Ihnen links neben der Karte in der Standortauflistung zuerst der nächstgelegene RuheForst-Standort angezeigt. Über die Funktionen „Google Maps öffnen“ oder „Route anzeigen“, können Sie sich die Fahrtstrecke zu dem jeweiligen RuheForst anzeigen lassen. Unter „Mehr Informationen“ finden Sie dagegen die Postanschrift des RuheForst-Büros. Über „Webseite öffnen“ gelangen Sie zur jeweiligen Standorthomepage. Durch die Verringerung der Umkreisentfernung können Sie die Anzahl der Standorte auf der Karte begrenzen und sich aus diesen den für Sie passenden Standort auswählen.

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      06.06.2012 – Neuer RuheForst zwischen Hamburg und der Lüneburger Heide eröffnet

      Der „RuheForst Lohof Jesteburg“ liegt nahe der Großstadt und dennoch mitten in der Natur

      Etwa 25 Kilometer südlich der Freien und Hansestadt Hamburg und zehn Kilometer nördlich des Naturschutzparkes Lüneburger Heide liegt im nördlichen Niedersachsen Jesteburg. Die Gemeinde wurde im Jahre 1972 zusammen mit den bis dahin selbstständigen Gemeinden Bendestorf und Harmstorf zur sogenannten Samtgemeinde Jesteburg vereint. Und hier, in Jesteburg, befindet sich der neue „RuheForst Lohof Jesteburg“, der am 31. Mai 2012 feierlich eröffnet wurde. Nach einigen offiziellen Worten von Verwaltungsvertretern aus Jesteburg und aus dem Landkreis gab es eine Andacht.

      Betreiber dieses ersten RuheForst-Waldfriedhofs im Landkreis Harburg ist der 50-jährige Forstunternehmer Karl Konrad. „Wir möchten Menschen eine natürliche und würdevolle Alternative zu den bislang gewohnten Bestattungsritualen bieten“, erläuterte Konrad seine Motivation für die Einrichtung eines RuheForsts. Auf dem 8 ha großen Waldgebiet am Lohof zwischen Jesteburg und Bendestorf stößt die alternative Bestattungsform mitten in der Natur bereits auf reges Interesse. Zu den Interessenten zählt beispielsweise das Ehepaar Thiele. „Wir wohnen hier ganz in der Nähe. Das ist, als blieben wir für immer zu Hause“, erläutert der 83-jährige Ludwig Thiele sein Interesse. Und seine Frau Gisela assistiert ihm mit den Worten:  „Dieser Wald ist wunderschön. Wir sind hier schon ganz oft spazieren gegangen.“

      Arnold: „Immer den Wald im Blick“

      „Viele Interessanten suchen sich hier bereits zu Lebzeiten ihren Baum aus. Sie wollen ihre Angehörigen nicht mit der Grabpflege belasteten“, erklärt Förster Roelcke. Welche Trauerzeremonien oder Rituale die Beisetzung im „RuheForst Lohof Jesteburg“ begleiten, dies bleibe weitgehend den Wünschen der Verstorbenen und ihren Hinterbliebenen überlassen. Roelcke schränkt jedoch ein: „Auf Grabschmuck sollte verzichtet werden, denn das Grab soll sich in die natürliche Umgebung des Waldes einfügen“. RuheForst-Geschäftsführer Jost Arnold unterstrich dieses Bemühen um den Erhalt der Natur: „Bei allen unseren Aktivitäten haben wir immer auch den Wald im Blick.“ Abgesehen vom langen Nutzungsrecht für die einzelne Grabstelle sei es die besonders tröstliche Atmosphäre, die man auf dem neuen RuheForst in Jesteburg-Lohof antreffe und wie alle anderen RuheForst-Bestattungswälder sei nun auch dieser schöne Wald auf 99 Jahre hinaus vor jeder Abholzung geschützt. Die besonderen Naturschönheiten, die die RuheForst-Wälder böten, blieben somit auch den nachfolgenden Generationen erhalten.

      Erstmals wird Jesteburg im Jahr 1202 durch eine Urkunde des Erzbischofs Hartwig II. von Bremen erwähnt. Die Region hat damit bereits eine sehr lange christliche Tradition. Zum Kirchspiel Jesteburg gehörten zwölf Ortschaften. Seit dem ausgehenden Mittelalter war in Jesteburg ein Vogt ansässig, der Verwaltungsaufgaben für den Landesherren, den Herzog von Braunschweig und Lüneburg, wahrnahm. Vom Jahre 1831 an konnten die Bauern in der Region Abgaben und Dienste ablösen und auf diese Weise freie Eigentümer an ihrem Land werden.

      Weitere Informationen finden Sie hier: www.ruheforst-jesteburg.de

      Bilder: nordheide-foto

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